| M | D | M | D | F | S | S |
|---|---|---|---|---|---|---|
| « Mrz | ||||||
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | |
| 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 13 |
| 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 |
| 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 |
| 28 | 29 | 30 | 31 | |||
- Autogeschichten (1)
- Bildgeschichten (2)
- Lebensgeschichten (8)
- Liebesgeschichten (1)
- Weltgeschichten (1)
- 10.3.2012: Himmlische Funker
- 9.9.2011: Sir Cliff Richard: Rock & Roll im Weinberg - Interview & Photoshooting
- 4.9.2011: Pestalozzis Stars
- 27.8.2011: Indien - Ashram und Ayurveda
- 13.7.2011: Songs und Poesie
- 8.7.2011: der MACHER ist seit heute am Kiosk
- 6.7.2011: Ausbeutung freier Journalisten
- 11.5.2011: Himmlische Airbags - Erinnerungen an Südafrika
- 10.5.2011: 1700 PS - Tiefflieger mit TÜV-Zulassung
- 10.5.2011: Das Leben des Brian
Himmlische Funker
10.3.2012 von Jürgen Gutowski, Publizist.
Autoren der NDR Morgenandachten auf NDR 1 Niedersachsen.
Was tun, um Portraits ein wenig Leben einzuhauchen? Zum Beispiel einfach mal bei Wind und Wetter an einem regnerischen Märztag auf die Straße gehen, nicht vor einer weißen Wand oder im Studio unter optimalen Lichtbedingungen fotografieren, sondern den Wind die Haare der “Models” zersausen lassen und als Hintergrund das Postauto oder verschwommene Passanten in Kauf nehmen. Dann noch etwas Experimentieren mit unüblichen Brennweiten, in diesem Fall statt mit dem klassischen 80er mit einem 100-400 mm Tele-Zoom. Mit einem starken Blitz noch ein wenig Lichter in die Augen der Kandidaten zaubern, und schon hat man einen ganz anderen Soul im Bild. Nicht unbedingt nach Lehrbuch gearbeitet aber mal was anderes.
© Juergen Gutowski 2012
Geschrieben in Bildgeschichten | Keine Kommentare »
Sir Cliff Richard: Rock & Roll im Weinberg - Interview & Photoshooting
9.9.2011 von Jürgen Gutowski, Publizist.
Achtung Redaktionen: Topaktuelles Angebot Story & bislang unveröffentlichte Fotos
© Text & Foto: Jürgen Gutowski | www.juergengutowski.de
Rock & Roll im Weinberg
Vor ein paar Tagen habe ich mich mit Cliff Richard in Portugal getroffen. Er betreibt dort seit genau zehn Jahren seine „Adega do Cantor“ (Weingut des Sängers). Wir haben über seine bettelarme Kindheit gesprochen, in der er die Stiefel mit seiner Mutter teilen musste, als die sechsköpfige Familie in einem Ein-Zimmer-Loch hauste und die tägliche Hauptmahlzeit aus ein paar Scheiben Toast bestand, die mit Tee übergossen und mit Zucker bestreut wurden. Sir Cliff verrät vorab die musikalischen Pläne für 2012 und berichtet natürlich auch, wie es ihm gelang, den Wein von der Algarve, bis vor zehn Jahren verschrien als „Kopfschmerz in Flaschen“, zu internationalem Ruhm samt höchsten Auszeichnungen zu führen.
Textprobe:
„…Durch die Weinreben kommt ein schlaksiger Jüngling geschlendert, kurze Hose, Baseballkappe, Sonnenbrille, breites Lächeln, fester Händedruck. Dass Cliff Richard, 1995 von der Queen in den Adelsstand erhoben, in diesem Oktober 71 wird, erscheint wie eine Kapriole der Natur. Seit 53 Jahren rockt Sir Cliff die Welt und hält seit 1958 seine 71 Kilo samt einem Waschbrettbauch, auf dem der Sänger zweifelsohne seine Songs wie „Congratulations“ oder „Living Doll“ begleiten könnte. Glückwunsch auch von uns! Über Wein und Weib reden wir später, jetzt geht’s erstmal um den Gesang. Soul-Songs präsentiert er diesen Herbst, eingespielt mit den Helden des Genres: Brenda Holloway, The Temptations, Freda Payne und Percy Sledge. Drüben in seinem Studio neben der Windmühle lernt er gerade die Texte. „When a man loves a woman…“ Werden die Radios die Songs spielen, „das ist die Frage aller Fragen…”…
Geschrieben in Lebensgeschichten | Keine Kommentare »
Pestalozzis Stars
4.9.2011 von Jürgen Gutowski, Publizist.

25 Jahre Behindertenhilfe der Pestalozzi-Stiftung
Dies Wochenende war in mehrfacher Hinsicht ein Premierenwochenende für mich. Zum einen habe ich nach vielen Jahren zum ersten Mal wieder mit meinem alten Freund und Kommilitonen Claus Fitschen (Pastor) zusammen gearbeitet, der seit einem Jahr die Geschicke der Pestalozzi-Stiftung in Burgwedel bei Hannover lenkt. Und außerdem habe ich mal nicht Weltstars oder Traumhotels fotografiert, sondern die Menschen der Pestalozzi-Stiftung anlässlich eines Festes und Jubiläums der über 100 Jahre alten diakonischen Einrichtung. Die Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen, die bei Pestalozzi leben, lernen, arbeiten und feiern, haben ein Handicap. Klar, ihnen fehlt vielleicht die ab- und aufgeklärte Erwachsenheit, die geistige und intellektuelle Leistungskraft von uns „Normalos“. Aber ich scheue mich, von „Behinderten“ zu sprechen, denn sie haben uns „Nichtbehinderten“ in vielfältiger Weise etwas voraus, was uns vielleicht manchmal ganz schön verhindert aussehen lässt. Ich verwende dafür ähnliche Worte wie die, mit denen ich weiter unten in diesem Blog die Menschen Afrikas beschrieben habe:

In „Pestalozzis Stars“ wohnt eine Lebensfreude, die jeden umarmt, der es zulässt. Eine Herzenswärme, die dich mit Händen greift, der du mit einem Blick verfallen kannst. Ein Soul aus ansteckendem Lachen und ehrlicher Trauer, pulsierender Rhythmus im Herzenstakt, ein Akzeptieren ohne Wenn und Aber. Wenn es praktizierte Offenheit, anarchische Ehrlichkeit und horizontweite Begeisterungsfähigkeit gibt, dann unter den Handicap-Leuten, in diesem Fall der Pestalozzi Crew. In ihrer Wiege lag vielleicht nicht der Nobelpreis, ganz sicher aber ein Eulenspiegel, der ganz unbekümmert und wie von selbst signalisiert: Egal, wie verrückt du dich kleidest, wie schräg du singst, wie dick oder dünn du bist, wie abwegig du denkst oder spricht: du gehörst dazu und sitzt selbstverständlich am Tisch aller. Und auf diesem Tisch stehen Gläser, die allesamt halbvoll sind, nie halbleer.




Komm näher!
© Text & Fotos: Jürgen Gutowski | www.juergengutowski.de
Geschrieben in Lebensgeschichten | Keine Kommentare »
Indien - Ashram und Ayurveda
27.8.2011 von Jürgen Gutowski, Publizist.
Eine Reise zum Ich
© Text & Fotos: Jürgen Gutowski
“Wer Indien nicht nur mit den Augen, sondern mit dem Herzen gesehen hat, für den bleibt es ein Heimwehland.” (Hermann Hesse)
Die rote Abendsonne spiegelt sich in immer neuen, fließenden Mustern im Ganges. Ich nehme das öffentliche Boot zum allabendlichen Prayer auf der anderen Seite des magischen Flusses. Es ist kurz vor fünf in Rishikesh, heilige „Stadt der Sehenden“, der Yogis und Hindus: Gottheit unter den indischen Ashrams. Kein Fleischer könnte hier überleben, denn alle 60000 Einwohner von Rishikesh sind Vegetarier, Nachfahren der indischen Gottheiten, die hier das Licht der Welt erblickten; gelassen und selbstbewusst spazieren deshalb Rinder und Kühe durch die Gassen und Tempelanlagen. Auf den Treppen am Fluss sitzen, eingerahmt von gewaltigen, farbenprächtigen Schreinen, ein paar hundert Menschen: vollbärtige Mönche, Inderinnen in bunten Saris, gelb gekleidete Klosternovizen, langhaarige Yogaschüler aus aller Welt. Das Hare Krishna wird angestimmt wie schon seit Jahrhunderten, im letzten Abendlicht züngeln Feuer in goldenen schlangenförmigen Leuchtern. Männer und Frauen werfen Zettel mit ihren Wünschen und Gebeten in die Flammen, und der Rauch trägt die Gedanken, Sehnsüchte und Hoffnungen zu höheren Instanzen. Die Beatles haben 1968 hier ihr „Inner Light“ komponiert, George Harrison sang „My sweet Lord“, Donovan und die Beach Boys meditierten in den Ashrams am Fluss, und vor kurzem suchte Madonna ihre jüngste Reinkarnation an diesen heiligen Ufern. Jemand raunt mir zu, „die Yogis glauben daran, dass sich die an einem Ort gedachten Gedanken sammeln und ein spürbares Feld bilden!“ Und in Rishikesh ist die Mischung ein wenig Gottesdienst, Feuerwerk, Irrenhaus und Woodstock – und noch mehr, so sagt mir mein sechster Sinn. Der Gesang ist lauter geworden, die Luft zittert, Inder, Deutsche, Australier tanzen verzückt zu den psychedelischen Gesängen, Frauen und Männer vertrauen sich den reinigenden Fluten des Ganges an, während Shiva, der Gott der Ekstase, hell er- und beleuchtet, segnend die Szenerie überragt. Oft hatte ich von diesen spirituellen Ritualen gehört, jetzt weiß ich, wie mitnehmend sie sind. Und jetzt verstehe ich auch, dass hier, genau an diesem Ort im Himalaja, die „Wissenschaft vom Leben“, auch bekannt als „Ayurveda“, vor 5000 Jahren ihren Anfang nahm. Die „Rishis“ von damals, die heiligen Männer, die der Stadt den Namen gaben, waren die ersten, die sich schon vor Jahrtausenden der Chirurgie, der Pflanzenkunde, der Psychologie und der Harmonisierung und Ausbalancierung von Körper, Geist, Seele und Spiritualität widmeten, und damit die Basis legten für eine globale Medizin, für jeden zugänglich, für jeden erschwinglich, für niemanden schädlich.

Die Rishis von heute finde ich eine halbe Autostunde später hoch oben in den Ausläufern des Himalaja. In 1000 Metern Höhe haben sie auf dem Gipfel eines Berges den höchst gelobten und meist ausgezeichneten Spa der Welt geschaffen: Ananda in the Himalayas. „No.1 of the top 25 spas in the world“, wie die Leser des Condé Nast Traveller unlängst befanden. Hier wurde der Spa nicht einem Hotel angeheftet, eher verhält es sich umgekehrt. Und er ist mehr als nur ein Spa, denn auch hier schwebt der Geist von Rishikesh über den heilenden Wassern, wie ich später erfahren werde.

Hinter dem schmiedeeisernen Tor erhebt sich, von Rosengärten und Springbrunnen umgeben, der Palast des Maharadschas von Teri Garhwal, märchenhaft wie ein maurisches Schloss, gewaltig wie ein mittelalterliches Kloster, elegant wie ein englischer Landsitz. Lord Mountbatten, letzter Vizekönig von Indien, und die ehemalige indische Premierministerin Indira Gandhi lustwandelten schon in den hellen gelb und blau dekorierten Hallen dieses Palastes. Gewohnt haben sie in der prunkvollsten Suite, der einzigen Unterkunft in diesem Haus, der Viceregal Suite, die mit 220 Quadratmetern Wohnfläche eine ganze Etage umfasst. Der Check In ist kurz, und Minuten später chauffiert mich der livrierte Page auf einem lautlosen Elektrowägelchen hinüber zum eigentlichen Hotel des Anwesens. Ich gehe über eine überdachte hölzerne Brücke und stehe dann in meinem Refugium für die nächsten Tage. Automatisch öffne ich als erstes die Tür zur Terrasse und unter mir eröffnet sich das spektakuläre, tausend Meter tiefe Himalajatal. Der Ganges schimmert in der Ferne, Gebirgsadler segeln in der klaren Bergluft, und über allen Gipfeln ist Ruh`.
Der Weg zum Spa ist kurz, die Erinnerung an ihn wohl lebenslang. Die Maße sind enorm: 20 Therapieräume auf 2000 Quadratmetern, aber wichtiger als Daten und Inhaltsverzeichnisse ist die Chance zur Änderung und Heilung, die dich hier mit Händen greift. Du ahntest es ja schon lange, dass eine Tiefenreinigung deines Körpers und eine Inspiration deines Geistes, die Wiederentflammung deiner kindlichen Seele dich wieder auf deinen Weg zurückführen könnten. Das lange verloren geglaubte gute Lebensgefühl, diese gelassene Weltumarmung, dieser Lebensstil, der ohne negative Gedanken oder Ängste auskommt. Da liegst du nun nackt auf der hölzernen Massagebank in der abgedunkelten Wellnessklause, Wasserfälle, fernes Donnern, Vogelgezwitscher und sanfte Symphonien tragen dich und deine Erinnerungen in dein inneres Wunderland, während sich heißes, geheimnisvolles, in Jahrtausenden weiter entwickeltes Öl auf deinen Körper ergießt. Die beiden Begleiter zum Ich singen ein leises Mantra, und dann berühren vier synchrone Hände deine Chakren oder wie immer du die Lebenszentren deines Körpers nennen magst. Unter die Haut gehen die rhythmischen Eingriffe an den Stellen, wo die Linderung wartet. Im Westen nennt man es Revitalisierung, doch was sind schon Fachbegriffe, wenn du spürst, dass du von Grund auf geweckt wirst. Du vergisst die Welt und die Vergangenheit, Zukünftiges verliert und Gegenwärtiges gewinnt an Bedeutung. Bei Sonnenuntergang findest du dich wieder im Yoga Pavillon im Angesicht des Himalaja. Nie hast du meditiert, aber das ist egal, denn die Yogalehrer um Dr. Pramod Mane werden dir niemals irgendwelche Exerzitien aufzwingen sondern dich zu jener Tür führen, wo du dich zu dir nach Hause einlädst. Öffne die Faust, lass deinen Atem fließen, finde deinen eigenen inneren Wellengang, vergiss alle Tranquilizer und die schaumschlagenden Slogans der organisierten Bedeutungslosigkeiten. Kann sein, dass du einen alten Freund dabei wiederfindest. Dich selber.
Und wenn du noch weiter gehen möchtest, begib dich in die Hände von erfahrenen und verantwortungsvollen Therapeuten, die dich selbst in vergangene Leben zurückführen, wo du lernst, dir selbst zu verzeihen und zurückzukehren in deine neue Welt ohne Angst, Scham oder Stress. Ganzheitliche Wellness, wie oft haben wir dieses Schild nur auf der Tür gesehen, hier erfährst du sie, nachdem du durch dieses Tor gegangen bist. Und hier gibt es noch Hunderte weitere Türen, zusammengetragen aus dem Wellnesswissen aus Ost und West. Wenn du hier bist, wirst du wissen, welche die deine ist. Ich sitze im abendlichen Amphitheater, eine Tasse Tee in den Händen, von tausend Kerzen umgeben, vom Klang der Sitar, von der Schönheit und dem Lächeln der Tänzerinnen und ihres Tanzes betört. Mitten im Himalaja, ganz allein, aber bei mir - wie schon lange nicht mehr.

Diese Reportage erschien u.a. im Art & Reise Magazin (Zürich) und wurde nominiert für den Swiss Media Award 2008.
Geschrieben in Lebensgeschichten | Keine Kommentare »
Songs und Poesie
13.7.2011 von Jürgen Gutowski, Publizist.
Sagte ich “Das Leben des Brian”? Ja, klar, Brian Jones und die Stones haben mir den Arsch bewegt (siehe 1. Eintrag ganz unten). Und die politisch korrekte Mähne flog nur so zu “Satisfaction”! Auch wenn mir das irgendwie, so rein Sinn-des-Lebens-mäßig, nicht ganz die volle Befriedigung bescherte. Das war alles super zum Wegtanzen und zum Vergessen des Heimathauses an letzter Position einer Sackgasse im norddeutschen Flachland, aber die poetischen Killer, die mir das Herz durchbohrten, trugen doch andere Namen. Liebeskummerbedingte Moody Blues zum Beispiel, die mir trotz gestärkter Bettwäsche mit ganzjähriger Kühlungsgarantie wohlige “Nights In White Satin” bescherten. Nachts, heimlich, RTL-Radio auf Mittelwelle. Oder der unvergessene Jim Croce mit seiner unübertroffenen Flaschenpost “Time In A Bottle”. Oder Aphrodite’s Child mit ihrem Malocher-Mitfühl-Song “It’s Five O’Clock… and I walk through the empty streets”. Und natürlich diese erschütternden Winnetou-Melodien von Martin Böttcher! Sowas schlug bei mir ein wie ein Meteorit. Heute Leonard Cohen, morgen Creedence Clearwater Revival, übermorgen (wenn auch nur kurz) Reinhard Mey, Bruce Springsteen… Diese Musikanten und viele andere kamen und gingen, lebensphasenweise waren sie wichtig für mich, dann verblassten sie wie “Whiter Shade Of Pale” (Prokel hier rum, prokel da rum: Procul Harum). In Herz, Hirn und Bauch geblieben über Jahre und Jahrzehnte sind nur wenige. Klaus Hoffmann zum Beispiel, mein Seelenbruder, der mich nun schon seit 30 Jahren begleitet und der wie kein anderer die Kunst beherrscht, mir das Wort aus dem Mund zu nehmen. Ich bin davon überzeugt, dass Klaus der bedeutendste zeitgenössische Poet deutscher Sprache ist. Ein Klick auf seine Webseite, und schon ertönt der klingende Beweis für diese Behauptung:
Zum Glück habe ich selber auch schon Songs geschrieben, bevor ich Hoffmann kennenlernte, ich hatte also immer schon gewissermaßen meine eigene Sprache. Aber ich kann nicht abstreiten, dass Klaus und sein ozeantiefer Blues und auch seine lachtränenreiche Albernheit mich enorm geprägt haben. Was uns als Text- und Musikschaffende, die man ja gerne als “Liedermacher” schubladisiert, verbindet, ist eher die Inszenierung innerer Landschaften als der Abgesang auf ihre blühenden Gegenstücke. “Botschafter für innere Angelegenheiten”, mal als Witzbold, mal als Soul Man, das ist auch mein Berufsziel. Ich bin jetzt gerade im 25. Lehrjahr. Mal sehen, ob ich es zum Gesellenstück und vielleicht irgendwann einmal auch zu einem Meisterstück bringe. In Michael Bertrams Sound-Werkstatt in Göttingen feilen wir gerade an meinen Stücken. Ob dabei ein heißes Eisen geschmiedet wird? - Mal sehen…
Hier ist einer meiner neuen Songs:
ICH UND DU
words & vocals: Jürgen Gutowski
music & mix: Michael Bertram
© 2011 mb recording
Geschrieben in Lebensgeschichten | Keine Kommentare »
der MACHER ist seit heute am Kiosk
8.7.2011 von Jürgen Gutowski, Publizist.
Wo eine Tür zuschlägt, da öffnen sich zwei neue Fenster. Gestern habe ich noch über das Ende einer medialen Zusammenarbeit berichtet, da betritt schon unser jüngstes Medienkind, das neue Lifestyle-Magazin für Unternehmer, Anpacker, Beweger und Selbstständige das Licht der Medienwelt. Seit heute am Kiosk und auf den Schreibtischen der Macher in Hannover und umzu: MACHER - der Name des Magazins ist Programm. Arbeit - Mensch - Leben - Hannover. Work-Life-Balance aus verschiedenen Blickwinkeln. Macher berichten im Macher über Erfolg und Scheitern, über Entflammung und Burnout, über Sinn und Unsinn des Lebens, über Genuss und Überfluss, Verluste und Gewinne, Lust und Lustverlust…
Ich freue mich, als Mann der ersten Stunde dabei sein zu dürfen. Als Autor und Reporter im Ressort “Leben”. Die Headline meiner Story lautet: “AUSGEBRANNT - Wo nichts mehr geht, fängt alles an”. Wie Macher in die Krise geraten und knallhart auf dem Boden der Tatsachen aufschlagen. Und wie sie wieder aufstehen, manchmal wie Phoenix aus der Asche. Wie die Krise Menschen verändern kann und sie wieder auf Spur bringt, oftmals auf ungeahnte Wege leitet. Wie gesagt, wo eine Tür zuschlägt…
Viel Spaß und Anregung beim Lesen!
Der Macher kostet 3,90
Geschrieben in Lebensgeschichten | Keine Kommentare »
Ausbeutung freier Journalisten
6.7.2011 von Jürgen Gutowski, Publizist.
Wer sich heute für den Journalistenberuf entscheidet, sollte sich die real existierende Medienszene genau anschauen. Immer mehr Verlage entlassen massenweise Redakteure, sourcen aus oder machen gleich ganz zu. Nun will der Verlegerverband die Gehälter aller neu eingestellten Redakteure um 30 % senken. Die Gewerkschaften laufen Sturm dagegen, und es bleibt abzuwarten, wie die Preise am Ende aussehen werden.
Noch brutaler gehen viele Verlage jedoch mit ihren freien Autoren und Fotografen um, die Honorarsätze stürzen ins Bodenlose, vom Wort allein kann so gut wie kein Schreiber mehr oberhalb des Existenzminimums leben, geschweige denn eine Familie ernähren.
Zur Veranschaulichung poste ich heute einen aktuellen Mailwechsel zwischen einem Zeitschriftenverlag und mir. Die Redaktionsleiterin schrieb gestern (5. Juli 2011) an alle freien Mitarbeiter:
Liebe Kollegen und Partner,
ab September haben wir ein weiteres Kundenmagazin übernommen. Sxxxxxxxx wird vier Mal im Jahr erscheinen. Das Konzept ist ähnlich dem von UxxxxxXxxx, der Umfang des Magazins ist geringer.
Die Umsetzung von Sxxxxxxxx würde ich gerne mit Ihrem/Euren journalistischen Input leisten. Dafür würde ich einige Beiträge gerne in der Zweitverwendung veröffentlichen und andere nach Bedarf auch neu beauftragen. Für die Zweitverwendung würde ich ein Honorar in Höhe von 10 % des UxxxxxXxxx-Honorars anbieten und für neu beautragte Beiträge bei den aus UxxxxxXxxx-bekannten Honorarsätzen bleiben. Die gleiche Regelung würde ich auch für die für Sxxxxxxxx beauftragten Beiträge wählen, wenn diese in UxxxxxXxxx veröffentlicht würden.
Was halten Sie/Ihr davon?
Über eine positive Rückmeldung würde ich mich sehr freuen
Beste Grüße
Xxxxxx Xxxxx
Redaktionsleiterin
XxX Verlag e.K.
Xxxxxxx-Xxxxx-Str. XX
5XXXX Lxxxxxxxxx
Germany
Tel. +49 (0)2XXXXXXXXX
Fax +49 (0)2XXXXXXXXX
mailto:xxxxxxx@xxx-xxxxxx.xx
Meine Antwort:
Liebe Frau Xxxxx,
da Sie mir außerordentlich sympathisch sind und ich davon ausgehe, dass diese denkwürdige “10%-Idee” nicht von Ihnen stammt, nehmen Sie die folgenden Bemerkungen bitte nicht persönlich, sondern leiten Sie sie einfach weiter an den/die Verantwortlichen in Ihrem Hause:
Sie fragen, was ich davon halte, meine Beiträge für Sxxxxxxxx als “Zweitverwertung” für 10 % des XxxxxxXxxx-Honorars zu verkaufen. Ich habe im ersten Moment nur gelacht angesichts der XxxxxxXxxx-Honorare, die ja ohnehin schon niedriger sind als jede mir bekannte Zweitverwertungsmöglichkeit. Denn nirgends wird man für eine Erstverwertung mit 100-200 Euro “entlohnt”. 10 % von diesen Preisen bedeutet dann ein Honorar von 10-20 Euro oder so für eine komplette Story, und für ein Foto gibts dann noch 2,50 bzw. in meinem Fall 5 Euro… Eigentlich ist Ihr Ansinnen ein Fall für DJV und ver.di sowie für diverse Social Media Kanäle! Denn diese Preise sind nichts anderes als pure Ausbeutung. Zumal es sich bei Ihren Zeitschriften um Kundenzeitschriften handelt, die normalerweise immer sehr viel besser honorieren als normale Tageszeitungen o.ä. Oder ist es beim XxX-Verlag sogar schon soweit gekommen, dass man aus der Bedürftigkeit mancher Journalisten ein Geschäftsmodell entwickelt hat? Frei nach dem Motto: “Irgendein armes Schwein wird es schon für ein Almosen machen!” ???
Ich nehme diese Anfrage zum Anlass, meine Zusammenarbeit mit Ihrem Hause umgehend zu beenden! Dies betrifft meine Autorenschaft genauso wie meine Bemühungen, dem Verlag neue Werbekunden zuzuführen. Angesichts von Preisen von 20.000 Euro für ein paar Seiten Advertorial oder “Special” ist Ihre geplante Honorierung freier Mitarbeiter eine einzige Frechheit, um nicht zu sagen: ein Schlag ins Gesicht und das Ende jeder beruflicher und kollegialer Wertschätzung!
Mit freundlichen Grüßen
Jürgen Gutowski
Die Redaktionsleiterin antwortete heute:
Lieber Herr Gutowski,
ich bin sehr froh, dass Sie mir das nicht persönlich zur Last legen. Denn die Einstellungen zur Honorierung der Journalisten gehen hier sehr stark auseinander.
Ich finde es sehr schade, dass Sie unsere Zusammenarbeit als beendet sehen, kann es aber gut verstehen.
Ich hoffe, dass wir vielleicht an anderer Stelle nochmal zusammen kommen und wünsche Ihnen alles Gute
Viele Grüße
Xxxxxx Xxxxx
Geschrieben in Lebensgeschichten | 1 Kommentar »
Himmlische Airbags - Erinnerungen an Südafrika
11.5.2011 von Jürgen Gutowski, Publizist.
Bis vor kurzem lebte ich in Südafrika, ingesamt drei Jahre lang. Meine Frau, die bei Daimler in East London arbeitete, hatte mich dorthin verschleppt. Ich habe mich gerne verschleppen lassen, denn nach mehr als 20 Südafrikareisen seit 1994 war ich dem Land am Kap der Guten Hoffnung stets hold und bin es bis heute. Wir lebten am Leadwood Place im Stadtteil Beacon Bay, ein paar Minuten vom schönsten Strand des Indischen Ozeans entfernt. In einem Traumhaus mit zwei Etagen, Doppelgarage, Springbrunnen unter Mangobäumen, zwei Angestellten und einer High-Tech-Alarmanlage mit Bewegungsmeldern und privaten Cops, die bei Alarm über die Mauer sprangen. Wir gehörten zur Klasse der “Happy Few”, also zu den 6 Prozent der Bewohner dieses schönen Landes, die mehr als 1000 Euro monatlich überwiesen bekamen. Waren wir deshalb glücklicher als die restlichen 94 Prozent, die zum großen Teil in Zuständen der Armut leben, die sich ein durchschnittlicher Mitteleuropäer mit mittlerem Fantasiepotenzial nicht mal im Traum vorstellen kann? Wenn ich an die Gespräche mit anderen Expats denke, ab welcher Höhe eine Mauer unseren Reichtum schützen kann, oder ob die 50 Euro-Cent für den Autowächter vorm Restaurant die “Preise kaputt machen” könnten, dann muss ich diese Frage verneinen. Und wenn ich an Eunice, unsere Haushälterin, denke, muss ich sie erst recht verneinen. Eunice hatte ihren Mann und einen Sohn verloren, die beide an AIDS gestorben waren. In fast jeder südafrikanischen Familie schlägt diese Krankheit zu, sie hat dazu geführt, dass sich die durchschnittliche Lebenserwartung der Südafrikaner von 65 auf 43 Jahre verkürzt hat. Die Lage hat sich kaum verbessert. Wie auch, wenn der frühere Präsident Mbeki den Zusammenhang von HIV und AIDS stets leugnete und der gegenwärtige Präsident Zuma öffentlich behauptete, Duschen nach dem Geschlechtsverkehr mit Infizierten wäre ein wirksamer Schutz vor Ansteckung. Eunice hatte da mehr Ahnung als beide Präsidenten zusammen. Aber sie hatte noch etwas anderes, was viele Besucher Afrikas “ansteckt”, auch in “positiver” Weise infiziert: Den “Geist von Ubuntu”. Eine Lebensfreude, die jeden umarmt, der es zulässt. Eine Herzenswärme, die gespeist wird aus einer tiefen Spiritualität, die jeden Schicksalsschlag abfedert wie ein himmlischer Airbag. Ein Soul aus ansteckendem Lachen und ergreifendem Weinen, pulsierendem Rhythmus im Herzenstakt, einem Akzeptieren ohne Wenn und Aber. Wenn es gelebte Toleranz gibt, dann in Afrika. Sie ist den Afrikanern wie Tanz, Musikalität und Spiritualität in die Wiege gelegt. Egal, wie verrückt sich jemand kleidet, wie schräg er singt, wie dick oder dünn er ist, wie abwegig er denkt oder spricht: er gehört dazu und sitzt selbstverständlich am Tisch aller. Und auf dem Tisch stehen Gläser, die allesamt halbvoll sind, nie halbleer.
Dazu eine kleine Anekdote: Ich war nach einem Jahr in Südafrika wieder nach Deutschland geflogen. Es war ein wunderbarer, sonniger Frühlingsmorgen Ende April, als ich über die leuchtenden Rapsfelder Niedersachsens in Hannover einflog. Ich freute mich unheimlich, wieder zuhause zu sein, ich freute mich auf meine Freunde und Kollegen, auf richtiges Brot und die Hochzeitssuppe in der Markthalle. Draußen vor dem Flughafen-Terminal stieg ich in ein Taxi, immer noch ganz high von diesem ergreifenden Moment, und rief dem Taxifahrer enthusiastisch zu: “Was für ein wunderbarer Frühlingstag!!!” Seine Antwort bestand aus vier Worten, die er aber in einem Wort rauszischte: “istmorgenwiedervorbei!”
Eine Woche vorher in Beacon Bay war ich mit unserm Wagen zur Tankstelle gefahren. Es regnete, seit Tagen schon goss es in Strömen, ziemlich ungewöhnlich für das südafrikanische Eastern Cape mit seinen mehr als 300 jährlichen Sonnentagen. Von weitem sah ich schon die Tankwarte zwischen den Zapfsäulen herumswingen, aus den Lautsprechern unter der Decke dröhnte Radio Algoa FM, und mangels Mädels tanzten die Sprit-Boys mit den Benzinschläuchen. Ich ließ das Fenster runter und brüllte durch Regen und Reggae: “Mann, was für ein Scheißwetter!” Der Tankwart lachte schallend und rief zurück: “Ja, Mann, aber die Frösche sind happy!”
Du kannst Afrika verlassen, aber Afrika verlässt dich nie.

Text & Foto © by Jürgen Gutowski
Geschrieben in Lebensgeschichten | 1 Kommentar »
1700 PS - Tiefflieger mit TÜV-Zulassung
10.5.2011 von Jürgen Gutowski, Publizist.
Die stärkste Cobra der Welt kommt aus dem Harz
Wolken hängen über den sanften Hügeln des Vorharzes, die Vögel zwitschern friedlich hier im Dörfchen Ackenhausen vor den Toren des niedersächsischen Kurortes Bad Gandersheim. Noch ist alles still und Schmidts Katze döst nichts Böses ahnend auf dem Sims. Doch dann flattert ein fernes Fauchen dumpf und röhrend durch die dörfliche Stille. Kommt schnell näher, und hast du nicht gesehen, steigert sich das Geräusch binnen Sekunden zu einem infernalischen Gebrüll mit den akustischen Zutaten eines afrikanischen Donnerwetters plus entsprechender Löwenbande.
Das Großhirn signalisiert Flucht, der Katze stehen die Haare zu Berge, bevor sie panisch um die Ecke flieht. Claus Weineck (54) bremst die beinahe profillosen 315er Rennwalzen seines schwarz-weißen Oldies auf dem Hof seiner Schrauberlaube und steigt so gelassen aus dem Tiefflieger, als käme er gerade vom Milchholen. Stopp mal, ein Oldie ist das hier nicht, oder? „Nur die Form der Karosserie haben wir von der 65er Cobra übernommen, alles andere ist nagelneue Renntechnik!” Kohlefaserverstärkt – Airbus A 380 lässt grüßen – ruht der rundliche Body auf dem massiven Rohrrahmen aus vier Zoll starkem Molybdänstahl.
Ein paar Zahlen machen deutlich, dass bei diesem Auto alle gängigen Begriffe aus der Welt der mobilen Fortbewegung versagen: Aus 16 Litern Hubraum zieht die Kampfmaschine die gesammelte Kraft von 15 japanischen Kompaktwagen: 1200 PS reichen aus für rund 400 km/h Spitze. Und wenn das immer noch zu trödelig erscheint, schaltet der Fahrer noch mal 500 PS aus dem Nitro-Oxygentank – sprich aus der Lachgasflasche - zu, ganz einfach per Knopfdruck. Was einer Verdreifachung des Drehmoments von eh schon 1350 Newtonmeter gleichkommt! „Habe ich aber noch nie gemacht, weil es einfach keine Straßen für diese Geschwindigkeiten gibt.” Bis 380 Stundenkilometer hat Claus die Cobra schon getestet, „aber da war noch reichlich Luft unterm Pedal.” Die Beschleunigung des Weineck-Vehikels macht jeden klassischen Drag Racer zum Bollerwagen, jeden Ferrari zum Tretauto. Kein Porsche oder Maserati geht eben selbst bei Tempo 200 noch ab wie Schmidts Haustier: „Als würdest du einem Porsche im ersten Gang die Peitsche geben!” In 2,8 Sekunden erreicht die Cobra Tempo 100, erst bei 160 km/h schaltet Claus in den zweiten Gang und erreicht nach weiteren drei Sekunden die 200 km/h-Marke. Kein Wunder, dass ein Vierganggetriebe bei diesen Übersetzungen völlig ausreicht. Dass es sich dabei um ein Viergang-G-Force Getriebe mit plasmagehärteten, gradverzahnten Getrieberädern handelt, das praktisch raketenähnliche Sprints ermöglicht, dass außerdem eine explosionssichere Kupplungsglocke vorhanden ist, dazu Fangbänder um den Antriebsstrang, ein Schraubfahrwerk mit Einzelradaufhängung und Titanfedern rundum sowie die Brembo Bremsanlage – das zeigt zum einen, dass hier nur das Feinste vom Feinen verbaut wurde, und außerdem beruhigt es den Laien ungemein.
Ohne Extras investiert der rennhungrige Fahrer in etwa die Summe in den Wagen, die auch auf der Rechnung für einen Bentley Mulsanne oder Rolls-Royce Phantom erscheint. Doch es stehen auch gezähmte Cobras, jede ein Unikat, jede handgemacht nach den Wünschen des Kunden, auf der Angebotsliste der Harzer Boliden-Manufaktur: Ab etwa 140 000 Euro ist man dabei. Die gedrosselten 550 bis 800 PS Cobras aus der Rennerschmiede von Claus Weineck haben – gemessen an den Durstwerten der Monster-Cobra - den Vorteil, weniger als 80 Liter Rennbenzin auf 100 Kilometer wegzuspülen, sie begnügen sich mit 25 Litern Super-Plus von der Tankstelle. Dass auch die verkehrsberuhigten Cobras jeden Porsche stehen lassen, „das ist ja ganz klar. Und - nachrüsten kann man immer!“
© 2011 by Jürgen Gutowski
Fotos © www.weineck-power.de
Geschrieben in Autogeschichten | 1 Kommentar »
Das Leben des Brian
10.5.2011 von Jürgen Gutowski, Publizist.
Im Ernst, im Englischunterricht der 5. Klasse mussten wir uns einen englischen Namen aussuchen, mit dem uns Fräulein Scholz (the most beautiful English teacher of the sixties, by the way) dann ansprach. Ich hatte noch überlegt, soll ich Richard nehmen oder Brian? Denn Cliff Richard und Brian Jones fand ich geil, auch wenn dieses Wort damals zum sofortigen In-der-Ecke-stehen geführt hätte. Brian machte das Rennen, denn ich fand die Rolling Stones schließlich doch cooler als den gerade fromm gewordenen Richard. Auch der damalige Hit der Stones “Let’s spend the night together” hatte nachhaltig Eindruck auf mich und später auch auf Fräulein Scholz gemacht, als sie nämlich englische short forms mit uns durchnahm und der 11-jährige Brian - die inkarnierte short form - ihr genau mit diesem “Let’s spend the night together…” den hübschen Kopf derart verdrehte, dass sie dem ungezogenen Schööler mit dem Lineal einen leicht schmerzhaften, wenngleich glückseligen Mittelscheitel zog.
OK, dies ist der erste Eintrag aus dem Leben des Brian. Ein paar Jahre sind inzwischen ins Land gegangen. Aber ich sage euch: Brian lebt! Ihr werdet es mit eigenen Augen sehen. Und hören!

Ah, bevor ich es vergesse: Hier ist der besagte Song:
Fräulein Scholz gewidmet in ewiger Liebe!
Geschrieben in Liebesgeschichten, Bildgeschichten, Weltgeschichten, Lebensgeschichten | 1 Kommentar »


