Das Leben des Brian Jürgen Gutowski

1.10.2015

Der Himmel über Wienhausen

Filed under: Lebensgeschichten — Jürgen Gutowski, Publizist @ 11:41

Es war nicht ganz einfach, die Klosterdamen und die Herren in der Klosterkammer Hannover für Luftaufnahmen über ihrem wunderschönen Kloster in Wienhausen zu erwärmen. Aber nachdem ich meine amtliche Aufstiegsnehmigung vorgelegt hatte und ich eh schon wegen anderer Filme kein Unbekannter war, durfte ich vor kurzem über den altehrwürdigen Mauern aus dem 14. Jahrhundert, über dem Klostergarten und über dem Bach meine Flugbahnen ziehen. Wie immer, mit meinem Quadrokopter DJI Inspire 1. Die Originalaufnahmen haben eine 4k-Auflösung, da ich diesen Film jedoch für die NDR Mediathek gedreht habe, habe ich ihn “nur” in Full HD produziert. Entstanden ist eine fünfminütige Film- und Musikmeditation, angereichert mit einigen Statements aus berufenen Mündern.

 

20.5.2015

NDR-Bericht über mich und meine Luftaufnahmen

Filed under: Lebensgeschichten — Jürgen Gutowski, Publizist @ 10:05

NDR 1 Niedersachsen berichtete am 14. Mai über meine Luftfilme mit dem Quadrokopter DJI Inspire 1. Reporter ist Oliver Vorwald:

NDR German Public Radio’s report on me and my copter services (German only).

4.5.2015

Premiere! “Der Himmel über Idensen” – Neuer Film mit Luft- und Bodenaufnahmen

Filed under: Lebensgeschichten — Jürgen Gutowski, Publizist @ 17:47

Gedreht mit Canon Cinema300 und DJI Inspire 1 Quadrokopter in Idensen bei Wunstorf.

Musik: Michael Bertram

19.3.2015

Filme und Fotos aus der Vogelperspektive

Filed under: Lebensgeschichten — Jürgen Gutowski, Publizist @ 18:03

Ab sofort biete ich auch Filme und Fotos aus der Luft an!

From now on, I also offer film and photos from the air!

 

Film wirkt.

Film acts.

 

Kein anderes Medium transportiert Botschaften und Emotionen nachhaltiger als das bewegte Bild. Meine Luftaufnahmen, gefilmt mit einem professionellen 4k Cam Copter, machen Ihren Film zusätzlich unwiderstehlich. Auch Filmflüge durch Hallen, Festzelte und andere Innenräume sind dank Sonar und einstellbarer Flugparameter sicher und problemlos möglich. Bodenaufnahmen mit ARD-zertifizierter Filmkamera (Canon C300) sowie Action Cam GoPro Hero 4 Black Edition. Als langjähriger TV-Redakteur erstelle ich auch komplette redaktionelle sowie Imagefilme mit Text, Sprecher, Redaktion, Musik, Schnitt und allem, was dazu gehört. Referenzen und Preise auf Anfrage.

No other medium transports messages and emotions more sustainable than the moving image. My aerials, filmed with a professional 4k Cam Copter, make your movie in addition irresistible. Even movie Flights through halls, marquees and other interior spaces are safe and without any problems thanks to Sonar and adjustable flight parameters. Ground shots being made with ARDcertified film camera (Canon C300) and Action Cam GoPro Hero 4 Black Edition. As a longtime TV editor I’m ready to create complete editorial and corporate videos with text, speaker, editing, music and all that goes with it. References and prices on request.

Eigene Luftaufnahmen demnächst hier im Blog.

Own aerial shots soon on this blog.

Mit diesem Copter fliege, drehe und fotografiere ich:

This is my aerial shooting gear:

 

1.3.2015

Neuer Reisefilm: Wenn Engel reisen – Das Töpferdorf Fredelsloh

Filed under: Lebensgeschichten — Jürgen Gutowski, Publizist @ 13:35

Ein Film von Jürgen Gutowski

 

Lg. 31:10

Das kleine Dorf Fredelsloh mit seiner mächtigen, bald 1000 Jahre alten Klosterkirche, ist für die einen ein geheimnisvoller Kraftort, an dem schon Druiden ihrem Ritus huldigten. Andere reisen zum Kaffeetrinken oder auf der Suche nach einem ausgefallenen Geschenk an. Wieder andere tanken auf in der “durchbeteten” Atmosphäre der uralten Klosterkirche. Handwerker fanden bereits im 12. Jahrhundert in den hiesigen Steinbrüchen den Ton für ihre Keramik, die den kleinen Ort im südniedersächsischen Solling weltberühmt machte. Mönche, Nonnen und das Kloster sind Geschichte, geblieben ist eine monumentale Basilika, die einer europäischen Hauptstadt alle Ehre machen könnte. Dabei ist sie heute wie vor 900 Jahren nur umgeben von einer Handvoll Häuser und Werkstätten. Fredelsloh ist ein spiritueller Ort, der Schriftsteller, Musiker, Künstler jeden Genres seit Menschengedenken inspiriert. Ein Touristenmagnet nach magischer Art.

 

 

 

17.12.2014

Der Sonntagsmaler: Pastor Hans Hentschel erzählt und malt die Weihnachtsgeschichte

Filed under: Lebensgeschichten — Jürgen Gutowski, Publizist @ 12:28

Pinsel-Predigt im Internet

Der „Sonntagsmaler“ Hans Hentschel führt die Weihnachtsgeschichte vor Augen

Bramsche/Hannover. Wenn Hans Hentschel „Mal-Zeit“ sagt, dann meint er es auch so: Der Pastor und Superintendent aus Bramsche greift häufig zu Staffelei, Pinsel, Farben und Leinwand. Ob im Gottesdienst, beim Konfirmandenunterricht oder jetzt in dem neuen Filmprojekt der Evangelischen Kirche im NDR mit dem Titel „Der Sonntagsmaler“…

„Meine Bilder sind keine hohe Kunst, aber es eine Begabung, so schnell zu malen“, meint Hans Hentschel. „Denn die Geschichten entstehen nicht nur auf meiner Staffelei, sondern auch mit Worten. Der Witz ist, dass es so schnell geschehen muss: Ich muss immer reden und gleichzeitig malen.“

Pünktlich zum Weihnachtsfest veröffentlicht die NDR-Radiokirche einen Internetfilm, in dem Hans Hentschel die bekannte Weihnachtsgeschichte in Wort und Bild vor Augen führt. Die sogenannte „Bildandacht“ ist ab sofort unter www.ndr.de/kirche oder unter www.radiokirche.de abrufbar.

Filmemacher Jürgen Gutowski hat den rund sechsminütigen Film mit Hentschel in der Bramscher St. Martinkirche gedreht. Der Filmemacher hat bereits zahlreiche Kirchen porträtiert. Für den Sonntagsmaler baute er mehrere Kameras und Scheinwerfer vor dem Altar der Bramscher Kirche auf.

Mit Witz und Leichtigkeit führt der „Sonntagsmaler“ seinen Zuschauern Krippe, Hirten und Engel vors Auge. Anstatt im Talar steht der Theologe und Hobbykünstler in einer Malerweste vor dem Altar, während er mit Aquarellfarben und Filzstiften die Krippenszene zum Leben erweckt. Die weihnachtliche „Mal-Zeit“ mit Hans Hentschel ist der erste von zunächst drei Filmen dieser Art. Die Bildandachten wurden anlässlich des Themenjahrs „Reformation und Bild“ konzipiert und werden von der Hannoverschen Landeskirche finanziell unterstützt.

„Meine Mutter war Kunstmalerin, die uns Kindern so schnell wie möglich einen Pinsel in die Hand gedrückt hat“, berichtet Hans Hentschel: „Wenn andere noch am Bleistift geknabbert haben, während sie nachgedacht haben, habe ich schon angefangen zu malen und mir ein Bild zu machen. Denn wir können uns Dinge leichter merken, wenn wir sie mit einem Bild verbinden“, so Hans Hentschel: „Und das war auch die Stärke Jesu, dass er in Bildern gepredigt hat, wenn man an die Gleichnisse denkt.“

6.11.2014

“Die Hüter des Schatzes” – Neuer Film im Auftrag der Klosterkammer Hannover

Filed under: Lebensgeschichten — Jürgen Gutowski, Publizist @ 18:37

Ich freue mich, dass die Klosterkammer Hannover, eine Landesbehörde unter der Rechtsaufsicht des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur, mich mit der Herstellung eines Films über die Einrichtung beauftragt hat. Die Klosterkammer ist nicht, wie man meinen könnte, eine kirchliche, sondern eine weltliche Institution, die seit 200 Jahren ehemals kirchliche Gebäude, Klöster, Güter und Forsten verwaltet. Wie wohl in keiner anderen “Behörde”, kommen in der Klosterkammer die unterschiedlichsten Berufe und Talente zusammen: Künstler, Architekten, Theologen, Journalisten, Handwerker, Förster, Restauratoren, um nur einige zu nennen. Die Klosterkammer fördert außerdem rund 200 soziale, kulturelle und kirchliche Projekte mit insgesamt ca. 3 Millionen Euro im Jahr.

DIE HÜTER DES SCHATZES

Lg. 12:08

Regie, Kamera, Schnitt, Sprecher: Jürgen Gutowski
Musik: Jan von Lingen u.a.

2.10.2014

Evangelische Zeitung bringt Artikel über mich und meine Arbeit für die Kirchen

Filed under: Lebensgeschichten — Jürgen Gutowski, Publizist @ 10:17

EZ_Kirchenfilme2

9.8.2014

Katharinas Spirit

Filed under: Lebensgeschichten — Jürgen Gutowski, Publizist @ 11:12

Neulich war ich wieder in meiner Heimat im Osnabrücker Land. Diesmal als Filmemacher im Auftrag der NDR Kirche. Die öffentlich-rechtlichen Kirchenfunker haben einen Radiogottesdienst aus der ausgesprochen schönen Katharinenkirche in Osnabrück gesendet. Ich habe dazu im Vorfeld einen kleinen Trailer gedreht und dabei mit der überaus charmanten und sympathischen Andrea Kruckemeyer, ihres Zeichens Gemeindepastorin bei Santa Katharina, zusammengearbeitet. Merci für diesen kreativen Tag.

 

30.6.2014

Ich gebe Ihnen meine Stimme

Filed under: Lebensgeschichten — Jürgen Gutowski, Publizist @ 11:52

Ich bin seit 25 Jahren “Öffentlicher Fernsprecher” bei den Radio- und Fernsehsendern der ARD. Genauso lange arbeite ich als Livemoderator im Selbstfahrerstudio, geübt und erlernt “on the job” und unter Anleitung von Ad Roland, Radio Hilversum. Außerdem vertone ich jede Art von Film, Doku, Moderation, Hörspiel, Hörbuch, Werbung, Jingle, Erklärstück usw. Die Aufnahmen werden in einem Tonstudio, das höchste akustische Ansprüche erfüllt, erstellt. Beim Geophon-Verlag, der meine Hörbücher verlegt, bin ich der einzige Autor, der seine Werke selber sprechen darf.

Sie haben etwas zu sagen – ich spreche es aus.

12.5.2014

Kamera Upgrade: Cinema Camcorder Canon C300

Filed under: Lebensgeschichten — Jürgen Gutowski, Publizist @ 17:07

Zacuto_C-Shooter

 

Neuzugang bei meinem Kamera-Equipment: die Canon EOS C300 und der Zacuto C-Shooter mit Funktionsgriff für Auslöser, Blende u.v.m.

Das “C” steht für Cinema, und die Bilder, die die Kamera liefert, sind tatsächlich kinoreif!

Hauptleistungsmerkmale

 

  • Super 35-mm-CMOS-Sensor mit 8,3 Megapixel; optimiert für Full HD-Aufnahmen für höchste Qualitätsansprüche
  • Kompatibel mit Canons breiter Palette an EF-Objektiven
  • Kontinuierlicher und präziser Auto Fokus
  • Drei eingebaute ND-Filter
  • Kompaktes, modulares Design. Geringes Gewicht von 1.669 g
  • Sendefähige 50 Mbps MPEG-2 MXF-Aufzeichnung (4:2:2) auf bis zu zwei CF-Karten
  • 24.00p Modus für professionelle Filmproduktionen
  • Hohe Empfindlichkeit: gutes Rauschverhalten bei bis zu ISO 80.000
  • Umfangreiche Bildanpassungsmöglichkeiten, einschl. integriertes Canon Log Gamma
  • Stabiles, spritzwassergeschütztes Gehäuse mit Komponenten aus Magnesiumlegierung
  • PAL-, NTSC- und 24.00p-Modus als Standard. Zeitlupe/Zeitraffer, einstellbar in Schritten von 1 B/s
  • Steuerung auch per WLAN
  • Nahtlose Integration in den Workflow

 

22.3.2014

Radio sendungsbewusst: Trailer für NDR / WDR Gottesdienste

Filed under: Lebensgeschichten — Jürgen Gutowski, Publizist @ 14:05

Mein neuer Trailer für einen Rundfunkgottesdienst in der schönen Friedenskirche von Arnum bei Hannover. Wie immer, hat mein Kunde den vollen Service erhalten: Konzept, Kamera, Redaktion, Interviews, Licht, Ton, Schnitt, GEMA-freie Musikrecherche und finaler Downmix sowie Upload auf diverse Social Media Kanäle. Wenn Sie wissen möchten, was so etwas kostet, rufen Sie mich bitte an: 0177 2130255

…you will be smiling 🙂

 

 

 

 

 

21.11.2013

Neuer Film für die Pestalozzi-Stiftung: Die Jugendhilfe

Filed under: Lebensgeschichten — Jürgen Gutowski, Publizist @ 18:01

 

Mission completed

 

Ein Jahr lang habe ich das Filmprojekt der Pestalozzi-Stiftung, die soziale und diakonische Einrichtungen in und um Hannover, Celle und Walsrode anbietet, umgesetzt. Entstanden sind insgesamt 12 Unternehmens- und Imagefilme aus den unterschiedlichsten Bereichen der Stiftung: Förderschulen, Ausbildungsseminar für Erzieherinnen und Erzieher, Kindergarten, Behindertenhilfe, Jugendhilfe, Wohnheime usw.

 

Hier ein aktuelles Beispiel, mein Film über die Jugendhilfe der Pestalozzi-Stiftung. Mit 17 Minuten Länge ist er der umfangreichste Film aus dem Projekt. Falls es Sie interessiert, wie und mit welcher Technik ich die Filme produziere, scrollen Sie bitte einfach ein wenig nach unten. Wenn Sie sich ein Bild von gelingender sozialer oder diakonischer Arbeit mit oftmals bereits aufgegebenen Kindern und Jugendlichen machen wollen, nehmen Sie sich bitte 17 Minuten Zeit und schauen sich diesen Film an.

 

Mehr Filme über die Angebote der Pestalozzi-Stiftung auf meinem YouTube Channel: http://www.youtube.com/user/JottGee/videos

11.6.2013

850 Jahre Kloster Loccum

Filed under: Lebensgeschichten — Jürgen Gutowski, Publizist @ 16:22

 

 

Am 23. Juni überträgt der Deutschlandfunk (DLF) aus Anlass des 850. Geburtstages des Klosters Loccum einen Radiogottesdienst aus der frisch restaurierten Klosterkirche Loccum. Ich durfte dafür vorab wieder einmal einen Film-Trailer drehen und habe mir dabei von Abt Horst Hirschler die Schätze dieses historischen Ortes zeigen lassen.

 

 

12.5.2013

Meine Imagefilme und Unternehmensvideos

Filed under: Lebensgeschichten — Jürgen Gutowski, Publizist @ 19:03

FILM WIRKT

Kein anderes Medium transportiert Botschaften und Emotionen nachhaltiger als das bewegte Bild

 

Filme schaffen eine hohe Authentizität und Glaubwürdigkeit – sofern sie gut gemacht sind. Entscheidender Vorteil: sie schaffen Transparenz und damit Vertrauen. Sie sind voller Leben, Bewegung und Emotionen. Bewegtbild bewegt, unterhält und überzeugt. Auch deshalb sind Filme zum Standard moderner Web-Kommunikation geworden. Und das zu Preisen, die dank erschwinglicher gewordener Produktionstechnik noch vor fünf Jahren undenkbar waren. Ein professioneller Film zum Preis einer gewerblichen Zeitungsanzeige ist heute möglich. Das Ganze in höchster, sendefähiger Qualität. Meine Filme werden mit professionellen, digitalen Filmkameras wie der Canon C300 gedreht, die dank ihres Super-35mm Sensors Kino-ähnliche Bilder ermöglichen. Selbstverständlich sind alle meine Kameras zertifiziert nach den Kriterien von ARD, ZDF, BBC u.a.

 

Imagefilm für die Pestalozzi-Stiftung Burgwedel

 

Meine Leistungen:

– Konzept und Beratung
– alle Dreharbeiten
– Ton
– Licht
– Text und Redaktion
– Interviews
– Sprachaufnahme in professionellem Tonstudio
– Musikfindung und -einsatz (GEMA-frei)
– Schnitt und finaler Mixdown
– Auslieferung als Datei, Blu-Ray oder DVD
– Publikation auf allen einschlägigen Internetportalen, Integration in bestehende Webseiten und Social Media Kanäle

 

Technische Daten:

Kameras: Cinema-Camcorder Canon EOS C300 und VDSLR Canon EOS 5D Mark III, original Canon L Optiken 8-800 mm
Aufzeichnung/Auflösung: Full HD 1920 x 1080p MXF, ProRes oder Avid DNxHD (intl. Broadcast Standard)
Farbauflösung: 4:2:2
Format: 16:9 (TV) 2,37:1 (Cinema)
Audio: Mikrofone und Funkstrecke von Sennheiser
Stative: Sachtler Tripod, Schulterstativ Zacuto C-Shooter, Steadicam Merlin 2 und StabyFlow mit Weste (“fliegende Kamera”)

 

Preise: abhängig von Länge und Aufwand, Richtwert ca. 1.000,- Euro pro Filmminute bei voller Inanspruchnahme der oben genannten Leistungen. Nur Film & Musik ca. 500,- Euro pro Filmminute. Am Preis soll Ihr Film jedenfalls nicht scheitern!

 

Kontakt:   juergen@juergengutowski.de    Tel. 0177 2130255

6.5.2013

Robben Island – 1 Track aus meinem Hörbuch “Eine Reise durch Südafrika”

Filed under: Lebensgeschichten — Jürgen Gutowski, Publizist @ 10:40

 

Hörbuch “Eine Reise durch Südafrika”

 

Autor: Jürgen Gutowski

Sprecher: Jürgen Gutowski, Martin G. Kunze, Annette Petersen

 

1 Kapstadt – Die Hauptstadt der Traumstädte
2 Kirstenbosch Gardens – Mandelas Gold und Mickey Mouse Busch
3 Robben Island – Ehemalige Gefangene als Reiseführer
4 Winelands – Das Kap der guten Weine
5 Walfahrt – Whale Watching in der Gänsebucht
6 The Blue Train – Das Blaue Wunder auf Gleisen
7 Krüger Nationalpark – Mal andere Gesichter sehen
8 Oudtshoorn – Straußenbarone und prähistorische Höhlen
9 Durban – Curry in a Hurry
10 Eastern Cape – Das Lächeln hat einen Namen

 
“Die ganze Welt in einem Land” – der Slogan der südafrikanischen Touristiker trifft zu! Traumhafte Strände und alpine Gebirge, viktorianische und kapholländische Architektur, dreitausend Kilometer Küste und endlose Steppen, “tierische” Nationalparks und dazu eine rund ums Jahr gedeihende Flora verleihen Südafrika das Prädikat “einzigartig”. Das tiefste Geheimnis der Faszination vieler Südafrika-Reisender liegt allerdings in der Begegnung mit den Menschen Südafrikas. Sie sprechen neun verschiedene lokale Sprachen, keine von ihnen kennt jedoch das Wort “Fremder”.
Lassen Sie sich mitnehmen auf eine akustische Reise durch das Land der Regenbogen-Nation: Kapstadt, die Hauptstadt der Traumstädte, swingt vielstimmig zwischen dem erhabenen Tafelberg und der pulsierenden Waterfront.

 

Pressestimmen:

 

“Es sind 74 Minuten mitreißende Südafrika-Atmosphäre.”
Süd-Afrika Magazin

“Spannend und abwechslungsreich lässt Gutowski beim Zuhören Bilder entstehen: historische Bilder von Nelson Mandela und Robben Island, wo der einstige Strafgefangene Steine klopfen musste; bunte Bilder von den Kirstenbosch Gardens; beschauliche und lebhafte von Kapstadt und vom Krügerpark – um nur einige zu nennen. Ein Hörgenuss, der nach mehr verlangt.”
Reise Blick

“Tolles Reisekino im Kopf an Regentagen: Augen schließen, lauschen, träumen, mitreisen. Achtung: akute Reisefiebergefahr begleitet von Fernweh. Ich liebe dieses Hörbuch.” (Angela Behrens, Radio ffn)

 

Dies Hörbuch ist erschienen bei Geophon in Berlin

www.geophon.de

22.2.2013

Zwischen Rettungshubschrauber und Christusfigur – Die Klinikseelsorger in der Medizinischen Hochschule Hannover

Filed under: Lebensgeschichten — Jürgen Gutowski, Publizist @ 17:44

Ein neuer kleiner Film-Trailer für die nächste Radiogottesdienst-Übertragung am Sonntag, 24. Februar, ab 10.00 Uhr live aus der Kapelle der MHH in Hannover auf NDR Info und WDR 5. Im Interview die Klinikseelsorger Lars Wißmann und Manfred Büsing sowie die Besucherin Dr. Rosemarie Pabst. Musik: Johannes Begemann.

1.1.2013

Erster Tag (aus meinem Tagebuch)

Filed under: Lebensgeschichten — Jürgen Gutowski, Publizist @ 14:13

Dienstag, 1. Januar 2013

 

 

Mein Tagebuch ist leer. Weiß lümmeln 365 leere Seiten erwartungsvoll im Kreißsaal der Geschichten. Das Leben hockt am Oberlicht und murmelt “Nimm dir Zeit”. Eine lange Weile brütet an der Tür und spitzt den Bleistift, während sechsundzwanzig Zeichen von ihren vier Buchstaben aufstehen und sich auf meine Seite schlagen. Der Gleichschritt wird zum Tanz, zum Derwisch die Gedanken, geboren aus dem Geist, der in sie fährt und fliegen lässt. Am Anfang war das Wort. Am Ende wird das Wort. Und mittendrin der Schöpfer. Ich? Ein anderer? Nicht so wichtig. Erster Tag.

 

3o0b0929.JPG

1.11.2012

Die Magie des Reisens

Filed under: Lebensgeschichten — Jürgen Gutowski, Publizist @ 21:07

 „Der kürzeste Weg zu dir selbst führt einmal um die Welt.”
Richard Hoffmann (*1938), dt. Fotograf

Darf ich euch eine Binsenweisheit präsentieren? – Reisen nehmen einen mit. Jedenfalls manchmal. Wenn die Reise gut war. Wann war die Reise gut? Wenn sie uns nicht nur von A nach B bewegt hat, sondern wenn sie Leib und Seele und den Spirit in Bewegung gesetzt hat. Wenn sich Begegnungen ereigneten, die sich sonst nie ereignet hätten. Wenn man wieder staunen konnte und damit wieder Kind wurde. Ich feiere gerade das 20-jährige Jubiläum als Reisejournalist und habe zu der wunderbaren Musik von meinem Freund Michael Bertram ein paar wenige Stationen der beiden letzten Dekaden aneinandergefügt.

Komm, ich nehm dich mit! Diesmal ganz und gar ohne Worte.

14.8.2012

MY SONG – Interview und Fototermin mit Harry Belafonte

Filed under: Lebensgeschichten — Jürgen Gutowski, Publizist @ 14:11

 © Text und Fotos: Jürgen Gutowski

_mg_3676.jpg

_mg_3655.jpg

 _mg_3652.jpg

 _mg_3669.jpg

 

„My Song“

 

 Harry Belafonte brachte sein Leben zu Papier

 

Ein grauer Tag in einem grauen West-Berlin im Jahr 1956, die Kriegstrümmer sind schon weggeräumt, aber noch immer klaffen Lücken in den einsamen Straßenschluchten, durch die sich ein großer, offener Wagen schlängelt. Auf der Rückbank der 29-jährige Harry Belafonte und sein Bandleader Bob DeCormier auf dem Weg zum Hotel. Am Flughafen hatte eine Handvoll Reporter gewartet, aber sonst war kaum ein Mensch zu sehen. Kein Wunder, verbot doch das noch immer geltende Kriegsrecht größere Menschenansammlungen in den alliierten Sektoren der ehemaligen Reichshauptstadt. Durch die geschlossenen Fenster des Hotels dringt ein leises Summen, das „wie ein Moskitoschwarm“ klang, erinnert sich der 85-jährige Harry 46 Jahre später, und die Augen und Zähne des Erzählers blitzen wie damals, als sein „Banana Boat Song“ die ganze Welt in den Calypsorausch versetzte. „Day-O…“ Wir sitzen im Besprechungsraum „Elbe 1“ des Hanseatic-Hotels in Hamburg und Harry lässt die Katze aus dem Sack: Der Moskitoschwarm vor dem Hotel rief keineswegs „Sieg Heil, Sieg Heil“, wie die Musikanten argwöhnten: Harry stößt die Fensterläden auf, und ein paar Tausend Schüler und Studenten unten auf der Straße verstoßen eklatant gegen das Kriegsrecht, indem sie „Har-ry, Har-ry“ intonieren und abends in der Show beim jüdischen Volkslied „Hava Nageela“ vor Begeisterung mit dem amerikanischen Entertainer über Tisch und Bänke tanzen. „Die Dankbarkeit, die Liebe und Herzlichkeit, die mir von diesem deutschen Publikum entgegen gebracht wurde, zählt zu meinen schönsten Erinnerungen.“

 

Trinker, Spieler, Ehebrecher

 

Ein gediegener Mann, ein schöner Mann in Kaschmir und Flanell, schlank und aufrecht, ein immer noch beinahe faltenfreies Gesicht, eine kecke Baseballkappe mit UNICEF-Logo auf der polierten Glatze. Ein „Mann von Format“, dem auch Gehstock und Hörgerät nichts von seiner Ausstrahlung und Würde nehmen.  Ein Mann, nach dem sich zweifellos immer noch die Frauen umdrehen. An seiner Seite die Fotografin Pamela Frank, die er 2008 – immerhin schon 81-jährig – heiratete. „Ich würde nichts an meinem Leben ändern, wenn ich noch einmal von vorn beginnen könnte, allerdings hätte ich meine letzte Frau zuerst geheiratet“, flirtet Mr. B. durchaus überzeugend in Pamelas Richtung. „Ob ich verheiratet bin? Oh ja, sehr sogar!“ Pam strahlt und errötet ein ganz klein wenig. Spätes Glück ist vielleicht doch keine Illusion. Vielleicht wäre in den fünfzig Jahren davor einiges anders gelaufen. Harry Belafonte verrät in seiner Autobiografie „My Song“ auch seine dunklen Seiten, er berichtet von seiner langjährigen Spielsucht an der Seite von Frank Sinatra in den Mafia-eigenen Spielhöllen von Las Vegas, wo der Star wegen seiner Hautfarbe zwar in einem schäbigen „Nigger-Motel“ am Stadtrand nächtigen musste, aber als gern gesehener Zocker fast sein ganzes Vermögen bei Wodka, Schampus und Teilzeitbräuten verjubelte. Über 50 Jahre war er mit der Tänzerin Julie Robinson verheiratet, fast genauso lange währte seine Psychotherapie beim Österreich-stämmigen Dr. Peter Neubauer vom New Yorker Siegmund-Freud-Institut. „Ich wurde nicht damit fertig, dass ich zum Star geworden war und in den Südstaaten wie ein Mensch zweiter Klasse behandelt wurde.“

 

 

In The Ghetto

 

Harrys bildhübsche Mutter mit dem schönen Namen Millie Love war doppelt illegal: Bürgerin New Yorks ohne Aufenthaltsgenehmigung und von Beruf Lotteriebetreiberin in Harlem. Harrys Vater Harold war ein Säufer und Schläger. Wenn er abends nach Hause kam, in die wechselnden Bruchbuden ohne Heizung, ständig auf der Flucht vor den Behörden, verprügelte er Frau und Kind, bis die zerrissenen Bettlaken blutig waren. Als Harry sich ans Flicken der Wäsche machte und dabei mit der Schere ausrutschte, verlor er sein rechtes Augenlicht. Zur Strafe für seine Ungeschicklichkeit und fürs Doktorspielen mit der kleinen Eleanor aus der Nachbarschaft ließ Vater Belafonte an einem Sonntag vor dem Kirchgang kochendes Wasser in die Badewanne ein und befahl Harry einzusteigen. Als er gerade bei der Unterhose angelangt war und heulend ins kochende Wasser gehen wollte, riss der Vater ihn zurück und peitschte ihn mit seinem Gürtel aus, bis schließlich Mutter Love einschritt und das Kind in die Notaufnahme des Krankenhauses brachte. Harry begann, seiner Mutter das Lotteriegeld zu stehlen, wüste Prügeleien waren an der Tagesordnung. Er schämte sich seiner Hautfarbe und verbreitete, sein krauses Haar und sein dunkler Teint seien das Resultat einer schweren Verbrennung, und er ging nicht mehr zur Schule. Down Town Harry im letzten Haus einer ausweglosen Sackgasse. Wärme gab es nur als heißen Dampf aus Gullys und U-Bahnschächten, erinnert sich der alte Mann im frühlingshaften Hamburg. Und an einen Satz seiner Mutter: „Lass keinen Tag vergehen, an dem du nicht die Gelegenheit ergreifst, für Gerechtigkeit zu kämpfen.“

 

Phoenix aus der Asche

 

Mit 17 meldet sich Harry freiwillig zur U.S. Navy und erlebt als schwarze „Teerjacke“ die Fortsetzung des Rassismus mit militärischen Mitteln. Rassentrennung, ähnlich der Apartheid Südafrikas, war an der Tagesordnung in allen Waffengattungen. Später lügt er seiner ersten Frau Marguerite vor, er sei Angehöriger einer amerikanischen U-Boot-Elitetruppe gewesen, um (erfolglos) Eindruck zu schinden. In einer Theatergruppe trifft Harry seinen ersten richtigen Freund: Sidney Poitier, wenig später auch Marlon Brando, Walter Matthau, Rod Steiger, Elaine Stritch und Tony Curtis, allesamt noch völlig unbekannt, und spielt mit Ihnen „Days of Our Youth“. Durch einen Zufall landet Harry wenig später im Jazz Club „Royal Roost“, wo ihn ein befreundeter Kellner umsonst in der ersten Reihe sitzen lässt. Kein Geringerer als Charlie Parker fordert ihn auf, mal was zu singen. Belafontes „Pennies from Heaven“ vervielfachten sich auf 70 Dollar die Woche, kurz darauf  auf 200 Dollar, „denn das Roost war Abend für Abend brechend voll, alle Leute wollten ‚The Gob with the Throb‘ hören“, den Matrosen mit dem Rhythmus, wie ein Klatschreporter ihn taufte. Eine Radiosendung live aus dem Club, machte aus dem Hilfsarbeiter, der noch vier Wochen zuvor Kleiderständer geschoben hatte, den „Cinderella Gentleman“. Die ersten 10.000 Schallplatten von insgesamt 150 Millionen wurden allein in New York verkauft. Miami für 500 Dollar die Woche plus Taxi-Passierschein für Schwarze, Auftritte in St. Louis/Missouri, bei denen Farbige keinen Zutritt hatten, Mega-Shows am Broadway und in den Megahotels von Las Vegas, deren Pool für „Blacks“ gesperrt war. Auftritte in der Ed Sullivan Show, Goldene Schallplatte, Elvis Plattenverkäufe getoppt – Harry geht ab wie der Hau-den-Lukas-Bolzen auf dem Jahrmarkt des Show-Biz. Songs, die heute Evergreens sind, wie „Day-O”, „Cotton Fields”, „Angelina”, „Island in the Sun”, „La Bamba”, dazu Hollywood-Streifen wie „Bright Road” oder „Carmen Jones“ – erobern die ganze Welt. A star is born.

Zurück zu den Wurzeln

 

Harry, der 85-jährige, denkt einen Moment lang nach und sagt dann, dass er manchmal das Gefühl hatte, seinen Kompass zu verlieren, so wie er verhätschelt und auf Händen getragen wurde über viele Jahrzehnte. Aber seine Frechheit, mit der Gewerkschaft und der Bürgerrechtsbewegung bis heute gemeinsame Sache zu machen, halfen, die Bodenhaftung nicht zu verlieren. Und sie riefen auch Gegner auf den Plan: FBI, CIA, rechte Politiker der McCarthy Ära observierten und verhöhnten den schwarzen, kulturellen Anführer an der Seite von Martin Luther King, an der Seite der Irak-Kriegsgegner in späteren Zeiten. „George W. Bush ist der größte Tyrann und Terrorist der Welt“, konterte der politische Aktivist Belafonte im südamerikanischen Fernsehen. Der rassistische Ku Klux Clan bedrohte Harry und seine Fans nicht nur in den Südstaaten der USA, er steckte Autos und Hotelzimmer in Brand und wütete ungestraft mit Mord und Totschlag gegen die schwarzen Aktivisten. Dennoch oder gerade deswegen förderte Belafonte mit Millionenbeträgen und der Herstellung von größtmöglicher medialer Öffentlichkeit die Ziele der Befreiungsbewegung: Das Ende der Rassendiskriminierung in den USA. Sein Mentor Paul Robeson, ein bekannter schwarzer Footballspieler, Sänger und Schauspieler, schrieb ihm ins Poesiealbum, dass „Künstler zu sein, ein großes Geschenk und Abenteuer ist. Denn Künstler sind Wächter der Wahrheit. Die wahre Mission der Kunst ist es, der Wahrheit Geltung zu verschaffen, Menschen emotional zu inspirieren und zu berühren.“ Und Harry fügt hinzu: „Und zu motivieren! Wir sind die Erinnerungsgaranten für diejenigen, die vergessen wurden.“ Harry hat die Länder der Vergessenen und die Vergessenen selber kennengelernt, z.B. als UNICEF-Botschafter an der Seite von Audrey Hepburn in den ärmsten Ländern Afrikas, in den privatwirtschaftlich geführten Gefängnissen der Vereinigten Staaten, auf den Pershing II Stützpunkten in Europa und auf den Schlachtfeldern von Vietnam. In seinem Adressbuch standen alle, die er brauchte für „We are the world, we are the children“. Er machte so unterschiedliche Charaktere wie Bob Dylan, Paul Simon, Charlton Heston, Eleanor Roosevelt, John F. Kennedy, Bruce Springsteen, Michael Jackson – die komplette Liste würde eine weitere Seite füllen – zu internationalen Feuerwehrleuten auf den Brandherden der Welt. – Und heute, Mr. Belafonte? – „Well, ich höre heute im Fernsehen wieder die altbekannten Worte: ‚Wascht euch mal! Macht keinen Krach! Sucht euch einen Job!‘ Alles, was sie heute über die Occupy Wall Street Bewegung sagen, haben sie wörtlich auch über unsere Bürgerrechtsbewegung gesagt. Vielleicht macht die Menschheit jetzt dank dieser vielen jungen Leute auf den Straßen den nächsten Evolutionsschritt.“ Und Harry lacht vergnügt, sein Song swingt durch diesen sonnigen Frühlingstag in Hamburg.

Older Posts »

Powered by WordPress